auf den letzten Drücker

26. November 2014

Diesen Herbst wurde Roman Herzog, Bundespräsident a.D. der Deutsche Rednerpreis der German Speakers Association in Bonn verliehen. Ich hatte ihn eigentlich gar nicht als so begnadeten Redner abgespeichert und wurde dann schnell eines besseren belehrt. Der mittlerweile 80-Jährige brillierte in seiner Dankesrede mit Humor und Geist: "Besser wäre es gewesen, es wäre jemand ausgezeichnet worden, der keine Reden gehalten hat. In unserer geschwätzigen Zeit und in unserem geschwätzigen Land wäre das eine Anregung."

Spannend fand ich auch, wie sich Roman Herzog auf seine Reden vorbereitet: "Möglichst auf den letzten Drücker. Das hat den Vorteil, dass man sich nicht zweimal mit dem Thema befassen muss."

Ganz meiner Meinung!

Wobei für mich eine Woche vorher "auf den letzten Drücker" bedeutet.

ein kleiner Fehler

17. November 2014

Ein Trainer verschickt eine Werbemail an den Adress-Verteiler seines in Rente gegangenen  Vorgängers.

Und dabei macht er zwei Fehler: 
Er stellt sich nicht erst vor und bittet um die Erlaubnis, auch weiterhin Mails senden zu dürfen, sondern bombardiert sofort mit Werbung.
Sofort hagelt es freundliche, aber bestimmte Abmeldungen.

Der zweite Fehler war technischer Art. Jede einzelne Abmelde-Mail ging an den ganzen offenen (!) Verteiler.
Als ich abends nach einem Trainingstag in mein eMail-Postfach schaue, finde ich allein 181 Mails in Bezug auf besagten Kollegen.
Der Ton wurde zunehmend böser, giftiger.
„Stoppen Sie dies umgehend. Was ist da los? Ich fordere Sie auf, sich umgehend bei mit zu melden? „
„Ich zeige Sie an!‘  …

Irgendwann jedoch schrieb ein Mailempfänger:
„Ist doch ´ne nette Sache, so ´ne Datenschutzverletzung. By the way: braucht jemand einen gut erhaltenen Sony Bravia in 40 Zoll?“  :)
Gruß
Hans Meier (echter Name ist mir bekannt)

Darauf erhielt er postwendend diese Antwort:
„Welch interessante Wendung! Was kostet denn der Sony B?“

Dies ist meine „Geschichte der Woche“.

Ein Meisterstück, das zeigt: Was mich ärgert, bestimme ich ganz allein.

Diese herrliche und humorvolle Wendung hat mir großes Vergnügen bereitet. Sie war es alle Male wert, 181 Mal auf die „DEL“-Taste zu drücken.

Amüsierte Grüße
Ihre und Eure Monika Scheddin

P.S. Und irgendwann kam dann vermutlich der unglückselige Initiator des Mailings von einem anstrengenden Trainingstag ahnungslos nach Hause und findet statt Seminar-Anmeldungen nur böse Abmelde-Mails vor. Schade nur, dass er nicht die Chance ergreift, sich beim Verteiler zu entschuldigen. Eine ehrlich gemeinte Entschuldigung kann nämlich der Beginn einer wunderbaren Geschäftsbeziehung sein.

 

Wer sich ein Boot kauft, freut sich zwei Mal

10. November 2014

Wer sich ein Flugzeug oder ein Boot kauft, freut sich nur zweimal: beim Kauf und beim Verkauf –

so Hanjo Schneider, Europa-Chef des Paketdienstes Hermes in der "Welt am Sonntag" im September 2014.

 

fischerboot monika scheddin

 

Wie heißt es so schön? Eigentum verpflichtet. Je mehr ich besitze, desto mehr muss ich mich kümmern.

Wer wenig Schuhe besitzt, muss auch nur wenige putzen.

Mein sehr geschätzter Kollege und Bestsellerautor Tiki Küstenmacher (Simplify your life) hat einmal nachgezählt: jeder Deutsche besitzt rund 10.000 Dinge.   Auf Anregung seiner Frau hat er bei sich daheim nachgezählt und resümiert: „Glauben Sie mir, 10.000 Dinge sind eine sehr vorsichtige Schätzung! Ich staune immer, dass wir mit so viel Zeug zurechtkommen. Wenn die Menschen früher so viele Dinge besaßen, dann hatten sie Personal, das sich um die ganzen Sachen gekümmert hat.“
Diese ganzen Dinge erfordern also Organisation.

An dieser Stelle bin ich ganz froh: ich besitze kein Boot und auch kein Flugzeug.

Und nach dem Schreiben schaffe ich auch keins an. Wegen des fehlenden Fachpersonals! :-)

Vergnügte Grüße

Monika Scheddin

Neu: Online-Kurs Qualitätsnetworking

03. November 2014

Immer häufiger gab es den Wunsch meiner Kunden aus ganz Deutschland Networking in einem Webinar oder online-Kurs zu lernen. Und jetzt ist es endlich soweit!

Zusammen mit meinem sehr geschätzten Kollegen Joachim Rumohr (der Xing-Experte Nr. 1)  geht es jetzt los. Wir starten unser Online-Seminar „Qualitätsnetworking“, das Sie jederzeit beginnen können und zwar bequem von zu Hause aus.

Wir haben einen 26-Lektionen-Kurs konzipiert. Jede Woche gibt es neues Praxiswissen kurz und knackig verpackt: Alles was man über erfolgreiches Networking wissen muss.

In der einen Woche Joachim Rumohr, in der nächsten ich,  dann beantworten wir live Ihre persönlichen Fragen und der folgenden Woche haben wir einen spannenden Gast im Interview. Alles was Rang und Namen hat im Bereich Qualitäts-Networking wird dabei sein, z.B. Online-Marketing-Expertin Claudia Hilker, Mr. Elevator-Pitch Joachim Skambraks …
Wir erfahren u.a.  von PR-Profis wie Small Talk gelingt  und von Dr. Sylvia Löhken wie Introvertierte netzwerken.

Unsere Kooperationspartner, die Inhaber der so-geht’s-GmbH, Robert Mayerhofer und Hermann Plasa kenne ich seit Jahren. Was sie machen hat „Hand und Fuß“ und sie sind absolut vertrauenswürdig.

Wer also Qualitätsnetworking von der Pike auf lernen will, kann dies hier bequem tun. Die ersten 30 Tage zum fast unanständigen :) Schnupperpreis von € 3,50.

Klicken Sie hier für Details

Ich würde mich sehr freuen, Sie in unserem Online-Kurs begrüßen zu dürfen!

Herzliche Grüße

Monika Scheddin

Der Divenkalender 2015 ist da!

31. Oktober 2014

Monika Scheddins Divenkalender 2015
Auch für 2015 gibt es wieder eine Neuauflage von meinem Divenkalender – bereits zum 6. Mal, was mich riesig freut! Und jedes Mal dürfen wir dank Ihnen und Euch die Auflage erhöhen.

Neu: in diesem Jahr haben die Kundinnen das Cover bestimmt. Ich bin mit der Wahl sehr zufrieden!

Der Divenkalender ist ein Wochenkalender mit 53 Coaching-Inspirationen für eine humorvolle und gleichzeitig nachdenkliche Reise durch das Jahr.

Im DINA5-Format mit Aufstellfunktion
Preis: Euro 17,90 inklusive MWSt.
zuzüglich Porto/Verpackung

 

Hier ein paar Beispiel-Seiten:

Monika Scheddins Divenkalender 2015 KW 33Monika Scheddins Divenkalender 2015 KW14Monika Scheddins Divenkalender 2015 KW8

 

 

Ich freue mich über jede Bestellung oder Empfehlung. Ist auch ein prima Geschenk! :)

Herzliche Grüße

Ihre und Eure

Monika Scheddin

 

Hier ganz einfach per eMail bestellen:

info@womans.de

 

Vielen Dank für Ihre Feedbacks zum Divenkalender, die ich alle persönlich nehme :-)

Die Vorfreude auf den neuen Kalender steigt!
(Sabine)

Ich BRAUCHE den WOMANS-Kalender wieder!! Der ist so genial – ich genieße jede Seite!!!
(Iris)

Meine Freundinnen und meine Mutter bekommen den Kalender von mir geschenkt, und wir fanden es in diesem Jahr ganz toll, alle denselben Spruch auf dem Schreibtisch als Wegbegleiter die Woche über zu haben. Und es kam in Gesprächen und Telefonaten immer wieder vor, dass wir auf den Spruch der Woche Bezug nahmen, nach dem Motto: „Hast Du den Spruch im Divenkalender gelesen… der passt doch gerade unglaublich gut…“
Und das ist einfach toll!
Von daher: ganz lieben Dank für Ihre Impulse – sie kommen an.

(Silke)

 

10 Tipps für einen guten Newsletter

27. Oktober 2014

Was als „gut“ empfunden wird, liegt ganz am Geschmack des Lesers. Was ihn interessiert und was (im Moment) gerade nicht.

Trotzdem gibt es einige Regeln für einen guten Newsletter:

 

  1. Er ist persönlich geschrieben. Der Absender ist nicht eine Firma, sondern eine Person. Ein professionelles Foto hilft.
  2. Er muss regelmäßig erscheinen. Regelmäßig bedeutet monatlich, wöchentlich, zweimonatlich oder vierteljährlich. Mein Newsletter erscheint vierteljährlich, zweimonatlich wäre besser. Monatlich ist noch in Ordnung, wöchentlich ist meiner Meinung nach zu häufig. 
  3. Ein Newsletter ist kein Werbebrief. Wer wirklichen Kundennutzen bietet (echte, interessante News, Unterhaltung, Service, gute Tipps, Verlosungen), dem gestattet der Kunde auch Werbung. Anteil: wer 80 % Kundennutzen bietet, dem erlaubt man 20 % Werbung.
  4.  Finden Sie einen aussagekräftigen Betreff. Schon in der Betreffzeile muss klar sein, von wem der Newsletter kommt und um was es geht. Verzichten Sie auf das Wort „Newsletter“ in der Betreffzeile, sonst landet Ihre Mail sofort im Spam-Filter. Stattdessen: „Neues von xyz“, „Müllers Sommerbrief“ oder „Drei Dinge, die Sie ….“  
  5. Die Optik muss stimmen. Lassen Sie sich Ihren Newsletter von einem guten Grafiker ansprechend gestalten. Benutzen Sie Bilder, aber achten Sie darauf, dass die Rechte auch bei Ihnen liegen (das gilt für selbst gemachte Fotos und für gekaufte Bilder). Newsletter Beispiel WOMANs Business Akademie 2014 Monika Scheddin
  6.  Benutzen Sie einen professionellen Anbieter. Lassen Sie sich eine vertrauenswürdige Adresse empfehlen. Ich benutze für meine Newsletter Cleverreach
  7. Sprechen Sie Ihre Leser persönlich an. Es ist definitiv Arbeit, Newsletter mit persönlicher Anrede zu versenden, aber die Mühe kommt bei Kunden und Interessenten sehr gut an. Wie wollen Sie angesprochen werden? Mit „liebe Kunden“ oder mit „Sehr geehrte Frau Dr. Müller, ….“ oder „Lieber Robert, …“
  8. Woran erkenne ich, dass mein Newsletter wirklich bei meiner Zielgruppe gut ankommt? Ganz einfach daran, ob und welche Feedbacks Sie bekommen, wie viele Abmeldungen Sie kassieren und/oder wie hoch die Klickrate für Ihre Links sind. Cleverreach vergibt Qualitätssterne für den Betreff und für den Inhalt.
  9. Finden Sie Ihren eigenen Stil. Nicht jedem wird Ihr Newsletter gefallen. Und das soll er ja auch nicht. Es soll ja nur Ihren Kunden und Interessenten gefallen.  Würde er für alle einigermaßen passen, wäre er langweilig. Orientieren Sie sich an den Newslettern, die Ihnen persönlich gut gefallen.
  10. Last but not least: bleiben Sie dran! Es braucht einfach Zeit, bis Sie Ihren Stil und Ihren Rhythmus gefunden haben. 

Viel Vergnügen mit Ihrem Newsletter wünscht Ihnen

Monika Scheddin

P.S. ich schreibe seit 2005 Newsletter und habe mittlerweile viel Erfahrung gewinnen können. Der Tag, an dem ein Newsletter an unsere ca. 6.000 (sehr gut gepflegte!) Adressen versandt wird, ist immer spannend und aufregend. Die Reaktionen erfolgen sehr schnell und machen viel Freude.  Aber es kommen natürlich auch Abmeldungen und hier und da kritische Leserbriefe.
Wir generieren inzwischen 100 % unseres Umsatzes über den Newsletter.

Hier zwei Newsletter-Beispiele für die WOMANs Business Akademie:
Newsletter Februar 2014  (Social Media Link, deshalb sieht man die persönliche Anrede nicht)
Newsletter September 2014

 

Mit zu viel Last lässt es sich schwer lenken

29. September 2014

Neulich kam mir ein Jogger mit vollbepacktem Rucksack auf einem Wanderweg entgegen. Auf meiner Seite. Um einen Zusammenprall zu vermeiden, machte ich einen schnellen Schritt zur Seite, denn es war klar, der Jogger kann nicht so schnell reagieren.

Genau wie bei einem Brummi: je vollgeladener der  LKW, desto länger der Bremsweg.

Und genauso wie im echten Leben:
Je mehr Verpflichtungen wir uns aufhalsen, desto unflexibler werden wir.  Je mehr man besitzt, desto mehr muss man pflegen, kümmern und Wertvolles sichern. 
Und verpasst womöglich Zeit zum Leben.

Ich für meinen Teil werde mich jetzt von einer (nicht dieser!) Website und meinem Linked in-Profil verabschieden und einen gemütlichen Spaziergang in die Natur machen!

Einen schönen Start in eine hoffentlich gute Herbstwoche wünscht
Monika Scheddin

P.S. Was würde Ihnen das Leben etwas leichter machen?

 

Geschäftsessen – Anekdote

22. September 2014

Eine wahre Geschichte!

Der Auszubildende darf den Chef zum ersten Mal bei einem Business Dinner mit Kunden begleiten. 

Jeder bestellt sein Essen, isst und nebenbei wird ein Messeauftritt besprochen.

Der Abend schreitet fort. Der Chef will zahlen.

Just in dem Moment erscheint der Kellner mit einem Riesen-Eisbecher mit funkelndem Wunderkerzen, wie man es vom Captains Dinner beim Traumschiff kennt. Bestellt vom Lehrling, der jetzt am liebsten in einem Erdloch verschwinden möchte.

Die wenigsten Frauen haben den falschen Mann …

15. September 2014

Die wenigsten Frauen haben den falschen Mann.
Die meisten haben die falschen Träume.

Ildikó von Kürthy
 

Was esse ich beim Business Lunch?

08. September 2014

Ganz erstaunt reagierten neulich meine Studenten bei der Information, dass "satt werden" nicht das Ziel eines Geschäftsessens ist.

Die Geschäftsbeziehung steht im Vordergrund. Und ganz nebenbei gewinnt man einen Eindruck über die Marnieren der Anwesenden: 

Wer lässt das Handy klingeln, spricht mit vollem Mund, behandelt den Kellner schlecht und geizt mit dem Trinkgeld? 

Und was esse ich jetzt?

Wenn ich eingeladen werde, richte ich mich nach dem Gastgeber. Wählt er von der Mittagskarte (schnell und günstig), tue ich das gleiche.

Generell gilt: was kann ich leicht und sorgenfrei essen?

Spaghetti mit Tomatensoße sollte man lassen.

Genauso wie Salat übrigens – an dem kaut man ewig und kann nicht sprechen.