Jahresabschluss-Fragen

28. November 2013

Was war neu im Jahr 2013?

Wer oder was hat Dich erfreut, bereichert oder inspiriert?

Was ist Dir geglückt, welche Ziele hast Du erreicht?

Was hast Du nicht erreicht?

Deine Menschen des Jahres?

Was lässt Du gerne im alten Jahr / möchtest Du nicht mitnehmen ins neue Jahr?

Wofür bist Du dankbar, worauf bist Du stolz?

Nimm Dir Zeit, Kerze und Glühwein / Tee dazu und schreibe Deine Gedanken auf. Ein ganz schönes Ritual, das Dir  bewusst machen wird, wie viel Du geleistet hast. Gleichzeitig werden die Erlebnisse in Deiner Erinnerung fest verankert und ein neues Zeitgefühl entsteht.

Der persönliche Jahresabschluss ist eine wunderbare Grundlage für Deine Ziele im neuen Jahr.

Berührende Erkenntnisse

wünscht Ihnen und Euch Monika Scheddin

 

P.S. diese Übung funktioniert nur, wenn man sich wirklich Zeit dafür nimmt.

Erfolg ist …. wenn man es trotzdem tut!

18. November 2013

Wenn man das Gefühl hat „ich habe da eine heiße Fährte gefunden“, sollte man sie auch verfolgen.
Wenn das Neue, was kommt, mit grenzenloser Kraft gepaart ist – weiter machen. Woher sonst willst du jemals wissen, dass du Recht behalten hast?
Miesmacher und Gewohnheitstiere säumen stets den Weg. Nicht verwirren lassen.
Als der Stargeiger David Garrett dem Chef von Universal seine neue Musik präsentierte, wurde ihm prophezeit, man werde davon keine 15 CDs verkaufen. Doch Garrett ließ sich nicht beirren und verkaufte 400.000 CDs. Er spielt heute vor ausverkauften Hallen und heimst x Preise ein.

 

Netzwerken heißt nicht: verkaufen!

12. November 2013

Immer wieder erlebe ich, dass Menschen denken, sie netzwerken, wenn sie Kontakte knüpfen, allein um ihre Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen. Oder um möglichst zügig den Traumjob zu ergattern. Was fehlt: das echte Interesse am Gegenüber.

Um überhaupt netzwerken zu können, brauche ich ein Ziel. Denn ohne dieses wissen Andere nicht, wobei sie mich konkret unterstützen können. Aber das reicht nicht.

„Denn neben der Erreichung meines Ziels geht es mir vor allem auch darum, dem Partner dabei zu helfen, sein Ziel zu erreichen, denn es gilt der Grundsatz: Dein Ziel ist auch mein Ziel. Das heißt allerdings nicht, dass die Ziele identisch sein müssen, aber vereinbar.“ – so Peer-Arne Böttcher, Geschäftsführer Business Club Hamburg*.

Für mich heißt Netzwerken: den Sack der Chancen und Möglichkeiten proppenvoll zu machen, abwarten und sich dann überraschen zu lassen. Ihr Profit ist dann nur noch eine Frage der Zeit und nahezu ein Abfallprodukt.

 

* Peer-Arne Böttcher hat gerade frisch dieses Buch herausgebracht:
Hand drauf! Der Weg, gemeinsam erfolgreich zu sein. Murmann Verlag 2013.

Gelebte Wertschätzung

14. August 2013

Seit Wochen werde ich pünktlich um 7.00 Uhr morgens von massiv lärmenden Presslufthammern geweckt.
Nur nicht, wenn ich verreist oder schon früher wach bin. :-) Und die Großbaustelle wird sich noch monatelang hinziehen. Eigentlich sogar jahrelang (bis 2016), aber da mag ich nicht drüber nachdenken.

Mit einer Selbstverständlichkeit werden die Nerven der Anwohner bis in die Abendstunden geplagt.

Mir schon klar, dass die Bauarbeiter und Handwerker nur ihren Job tun.

Und dennoch wäre es fein, wenn die Bau-Verantwortlichen ein wenig an die Anwohner denken würden. Und ihnen zum Beispiel folgenden Brief schreiben würden:

„Liebe Anwohner,

wir bauen gerade einen neuen schicken Laden- und Bürokomplex. Und schöne neue Mietwohnungen wird es auch geben. Die gefällten Bäume werden ersetzt und zudem herrliche Blumenbeete gepflanzt. Sie werden das Ergebnis mögen!
Doch vorher wird leider das Alte abgerissen und das wird laut.
Wir wissen, dass das unangenehm für Sie wird und dass Sie sich öfter mal gestört fühlen werden. Das tut uns leid!
Wir versichern Ihnen, dass wir die Ruhezeiten von 12.00 bis 13.00 Uhr einhalten und auch nicht nach 18.00 Uhr lärmen.

Als kleines Dankeschön für Ihr „Aushalten“ möchten wir Sie zur Eröffnungsparty nur für Anwohner einladen.

Es gibt lecker Essen und Trinken und gute Musik. Datum vermutlich …. Sie erhalten rechtzeitig genaue Informationen. Sollten Sie in der Zwischenzeit etwas auf dem Herzen haben, schreiben Sie uns eine Mail an diese Adresse  …. oder rufen Sie uns unter Telefon-Nummer  …. an. „

 

So, oder so ähnlich.

So eine Party kostet nicht die Welt, die Geste jedoch wäre unbezahlbar wertvoll.

Und wenn man sich leicht beschweren könnte, wird man es nicht tun. Eben weil man so menschlich behandelt wird.

 

Auf dem Dorf gibt es beim Häuslebau ein Richtfest – eben aus diesem Grund.

 

Was hält die Städter eigentlich davon ab?

fragt sich

Monika Scheddin 

 

 

 

Wann ist der richtige Moment?

01. Juli 2013

Wann war für Sie der richtige Moment, sich zu verändern?

Was hat Sie "springen" lassen? – Diese Fragen stelle ich regelmäßig meinen Kunden.

Die Motivationen waren dabei höchst unterschiedlich, zum Beispiel: "Schmerzgrenze erreicht", "der Drang, die eigenen Visionen zu realisieren", "einen echten Beitrag zu gestalten", "die Strukturen waren mir zu eng!" …

Allen gemein war dann folgendes:

mit der Entscheidung kam die Energie.

Also: loslegen ist die Devise.

Ob die Entscheidung dann für alle Zeiten richtig ist, weiß niemand.

Aber herausfinden kann dies nur, wer sich bewegt.

Ein gutes Gefühl für den richtigen Moment wünscht Ihnen und Euch Monika Scheddin

Auf was warten?

29. Juni 2013
Sicherheit gibt es immer erst nachher. Vorher muss man springen. Monika Scheddin

Pausenlos im Einsatz?

30. Mai 2013

Kennen Sie diese Situation: Gerade sind die Mails abgearbeitet, schon schicken sie ihre Brüder und Schwestern.

Dann kommen unvorgesehene Dinge dazu wie ein krankes Kind, Reparaturen, Festplatte defekt, Stress mit Partner oder Partnerin, Kollege im Urlaub … Gut, dann wird mal eine Wochenendschicht eingelegt. Ist ja eh schlechtes Wetter. Und ein gutes Gefühl macht sich breit, wenn nach dem Wochenende Posteingang und Schreibtisch sauber glänzen.

Doch irgendwann sagt man private Termine vermehrt ab und arbeitet vielleicht auch an Wochenenden mit Sonnenschein.

Mir kommt dazu eine schöne Methaper eines Kollegen zum Thema Stressmanagement in den Sinn: Im Workshop zeigt er den Teilnehmern ein mit Wasser gefülltes Glas.

Die meisten denken sich: „Da kommt jetzt sicher wieder die Frage nach dem halbvollen oder halbleeren Glas…“ Doch, der Trainer stellt lächelnd seine Frage: „Wie schwer ist dieses Glas mit Wasser?“ Die Antworten variieren zwischen 150 g und knapp 1 Pfund. „Nun“, sagt er, „das tatsächliche Gewicht spielt keine große Rolle. Es hängt eher davon ab, wie lange ich das Glas in der Hand halte. Hebe ich es für eine Minute – kein Problem. Wenn ich es eine ganze Stunde halte, dann werde ich wahrscheinlich schon währenddessen einen schmerzenden oder tauben Arm haben. Und obwohl sich das Gewicht des Glases nicht ändert, wirkt es umso schwerer, je länger ich es halte.

Die Belastungen und Sorgen des Lebens sind wie dieses Glas Wasser. Denken Sie nur kurz daran und verwerfen den schlechten Gedanken gleich wieder, wird nichts passieren. Denken Sie länger darüber nach, wird es anfangen weh zu tun. Und wenn Sie den ganzen Tag nichts anderes im Kopf haben als Ihre Sorgen, werden Sie unfähig sein, gut zu leben und zu arbeiten. Vergessen Sie nicht, spätestens am Ende des Arbeitstages, Ihre Belastungen und Strapazen zu entsorgen. Lassen Sie die Lasten so gut wie möglich von sich fallen und suchen Sie Entspannung. Tragen Sie es nicht noch am Abend und in der Nacht. Denken Sie daran das Glas abzusetzen.“

Ein gut gelebter Tag hat einen guten Anfang und ein gutes Ende.
Und zwischendrin Pausen.
Jeder Fabrikarbeiter hat regelmäßig Pausen. Warum nicht Sie?

Die nächste Mail kommt bestimmt. Wann der nächste schöne Sommer kommt, wissen noch nicht einmal die Meterologen mit Sicherheit. Also – Carpe diem – pflücke den Tag!

Ein guter Tag ist Übungssache.

Viel Vergnügen beim Üben wünscht Ihnen und Euch

Monika Scheddin

Was Menschen am Ende ihres Lebens bereuen

22. April 2013

Die fünf am häufigsten unerfüllt gebliebenen Wünsche ihrer Ex-Patienten bringt die ehemalige Pflegerin Bronnie Ware auf den Punkt:

  1. ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mir selbst treu zu bleiben, statt so zu leben, wie andere es von mir erwarteten.
  2. ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet.
  3. ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen.
  4. Ich wünschte, ich hätte den Kontakt zu meinen Freunden gehalten.
  5. ich wünschte, ich hätte mir mehr Freude gegönnt.

 

Nur etwa 30 Prozent der Menschen würden nichts bereuen.
Um zu dieser Minderheit zu gehören, empfiehlt Bronnie Ware einfach die 5 Punkte zu beherzigen.

Das Buch dazu:
Bronnie Ware, "5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen".
Akana-Verlag 2013,€ 19,99

Keine Reaktion auf Ihre Mail?

15. April 2013

Wenn man Kontakte knüpfen oder pflegen will, muss man ein Gefühl dafür entwickeln, welches der bevorzugte Empfangskanal des Gesprächspartners ist: Der eine schreibt und empfängt gerne Mails, der andere reagiert überhaupt nicht auf diese, sondern bevorzugt SMS. Die eine kommuniziert ausschließlich über Facebook-Mails, Andere trauen Facebook nicht über den Weg.

Wenn Gesprächspartner auf wichtige Mails nicht reagieren, nicht persönlich nehmen, wechseln Sie einfach das Medium.

Neulich brauche ich dringend die Antwort eines Redners. Zwei Mails innerhalb von zehn Tagen – Fehlanzeige. An einem Samstagabend erreichte ich ihn dann telefonisch unter seiner Privatnummer. Sehr freundlich und kommunikativ.
Das war für ihn der richtige Kanal, auch wenn sich jede Etikette-Beraterin jetzt die Haare raufen würde.

Tja, und einen echten Brief – womöglich noch handgeschrieben und mit schöner Briefmarke – gibt es ja auch noch als Option.
Das wiederum würde den Knigge erfreuen.
 

Zufriedenheit ist wenig schöpferisch

08. April 2013

Wer zufrieden ist, wird verständlicherweise versuchen, diesen Zustand so lange wie möglich zu halten. Und ja nichts verändern wollen.
Doch gerade Unzufriedenheit ist ein starker Motor.

Dazu ein schöner Gedanke von Wilhelm Schmid, Philosoph aus Berlin:
"Die Flucht ins Glück ist verständlich. Die Leute wollen Ruhe haben. Sie wollen sich eine Insel im Meer stürmischer Veränderungen schaffen. Glück ist die Verlegenheit, die entsteht, wenn es keine größeren Ziele im Leben und in der Gesellschaft mehr gibt.  Glück an sich ist kein erstrebenswertes Ziel. Es ist schön, wenn es uns gelegentlich berührt wie ein Hauch. Aber wenn es zu lange anhält, macht es träge. Die wahren Weltveränderer sind die Unglücklichen."