Wann wirken Sie vertrauenswürdig?

18. August 2014

Die wichtigste Networking-Währung ist Vertrauen.
Woran kann ich erkennen, dass mich ein neuer Kontakt als vertrauenswürdig einstuft?

Eine Möglichkeit: welche eMail-Adresse er mir gibt.

Vetraut er mir, gibt er mir seine persönliche eMail-Adresse.

Zweifelt er noch, ob er jetzt mit Werbemails zugespammt wird oder ob er damit rechnen muss, dass seine Kontaktdaten großzügig an Dritte weitergegeben werden, wird er nur second class Kontaktdaten herausgeben:
Höppeldipöpp@gmx.de oder info@FirmaXYZ.de.
 

Also eMail-Postfächer in die man nur gelegentlich hineinschaut.

Das Nützliche mit dem Sinnvollen verbinden: schlau Sprachen lernen

11. August 2014

Eine neue Sprache lernen oder den Sprachschatz erweitern – das steht immer wieder gern auf Wunschzetteln oder To-do-Listen. Dann wird ein Kurs gebucht und vielleicht auch bis zum Ende durchgehalten. Doch das neu Gelernte verflüchtigt sich mangels Praxis schnell. 

Eine ganz wunderbare Idee einer Kundin:

Sie wollte ihre französischen Sprachfertigkeiten aufpolieren. Gleichzeitig interessiert sie sich sehr für Philosophie.

Als ein befreundeter Buchautor ein philosophisches Buch auf den Markt bringt, bietet sie ihm die Übersetzung ins Deutsche an.

Und ein Jahr später hält sie ihre persönliche Lernbeute schwarz auf weiß in Händen: ein Buch! 

Was für ein schöner Erfolg!

 

Und ich wäre kein Coach, wenn ich nicht fragen würde:

Wie könnten Sie das Nützliche mit dem Sinnvollen oder Angenehmen verbinden?

- Gedichte auswendig lernen und im Altersheim rezitieren?

- selbst in Bewegung bleiben, indem Sie sportliche Events organisieren? Oder die Fußballmannschaft Ihres Kindes trainieren?

- sich anbieten, den Kollegen eine Fachbuch-Zusammenfassung zu präsentieren (und sich damit selbst zum Lesen zu disziplinieren und gleichzeitig etwas Selbst-Marketing zu betreiben)?

 

Auf Ihre Ideen freut sich

Ihre und Eure

Monika Scheddin

 

 

Neue Veranstaltung: Afterwork Qualitäts-Networking am 17. September in München

08. August 2014

 

und hier finden Sie alle Details:

 

Afterwork-Networking_Sept2014

 

Limitierte Teilnehmerzahl. Bitte melden Sie sich bis spätestens 31. August an.

Fettnäpfchen

04. August 2014

 

 

Immer wieder staune ich, wie ungeschickt sich doch manche Zeitgenossen verhalten. Und könnte vermutlich ein Buch damit füllen.

Ungeschickt  und wenig feinfühlig ist folgende Geschichte:

Eine Braut, noch keine fünfzig, macht sich mit ihrer Freundin auf zum Designer-Brautladen. Natürlich nicht, ohne vorher einen persönlichen Termin auszumachen. Den braucht es nämlich unbedingt in vornehmen Geschäften.

Stilgerecht bekommen die beiden einen Champagner serviert.

Und dann geschieht es schon: "Und Sie sind die Brautmutter?" fragt die Verkäuferin. Nein, ist sie nicht.

"Und ist es denn Ihre erste Hochzeit?" legt die Verkäuferin nach.

Die späte Braut nimmt es mit Humor.

Und ich frage mich, ob der Edel-Designer statt in Champagner nicht auch ein wenig in Schulungen für "Etikette & Einfühlungsvermögen" investieren sollte!

Willenskraft schonen

28. Juli 2014

Wenn wir Willenskraft schonen,
haben wir in den entscheidenden Momenten mehr davon
.

- schreibt Pero Mićić, Zukunftsexperte, in seinem hochinteressanten Buch "Wie wir uns täglich die Zukunft versauen: Raus aus der Kurzfrist-Falle."

Im Juli 2014 hat er für den WOMANs Business Club in München dazu einen spannenden Vortrag gehalten. Die Präsentation zum Nachlesen gibt es hier:


Doch wie funktioniert das "Projekt Willenskraft" im Alltag?

  • Wenn wir einen Job haben, der uns größtenteils Freude bereitet.
  • Wenn wir Ablenkungen vermeiden (Schreibtisch aufräumen, Handy auf Flugmodus …)
  • Wenn wir uns mit Menschen umgeben, die uns gut tun (zumindest privat).
  • Wenn wir nützliche Gewohnheiten schaffen (z.B. drei Mal wöchentlich Sport und am Abend vorher die Sportsachen zurecht legen).
  • Wenn wir keine Energie auf Dinge verwenden, die uns nichts angehen.

 

Und immer wieder üben. Großzügig!
Denke nicht: "Wie geht es perfekt?", sondern "Was macht es etwas besser!"

Viel Vergnügen wünscht dabei
Monika Scheddin

 

Dankbarkeit macht unser Leben schöner

21. Juli 2014

 

 

 

 

 

Gleich mehrere Studien beweisen:

Dankbarkeit verlängert unser Leben,  

verbessert unsere Gesundheit

und mehrt unser Glück.

 

Danke an  O.F. Cabane für dieses Fundstück!


Dankbarkeit kann man üben. Gerade in Phasen von Unzufriedenheit jeden Abend drei Dinge notieren über die Du dankbar bist.

Mindestens 30 Tage durchhalten. Lohnt sich!

Nachbereitung

23. Juni 2014

Es ist erstaunlich, dass die meisten unglaublich viel Zeit in die Vorbereitung von Veranstaltungen investieren, aber Null Zeit in Nachbereitung. 80 % des Potenzials gehen schätzungsweise verloren, wenn man sich nach dem Event sofort wieder ins operative Geschäft stürzt.

Nach jeder Messe, nach jedem Kongress sollten dringend zwei volle Tage für Nachbereitung eingeplant werden:

Wie schätze ich meine geknüpften Kontakte ein (A-B-C)?
Welche Informationen gehören in die Datenbank?
Welche Formate passen zu welchem Kontakt?
Was erledige ich persönlich, was kann delegiert werden?
Welche Begegnungen möchte ich in den nächsten 14 Tagen beim Lunch, Dinner oder Telefonat vertiefen?
Was können wir beim nächsten Event verbessern?

Und auch nach jeder wichtigen Fortbildung 1 Tag zum Rekapitulieren einplanen.
 

Augen auf – bei allem.

17. Juni 2014

"Manche jammern, sie hätten den falschen Beruf oder den falschen Partner, aber noch nie habe ich jemanden sagen hören: Ich habe das falsche Hobby", so der Verkaufstrainer Hans-Uwe L. Köhler.

Interessant, oder?

Köhlers neuestes Buch heißt: "Hau eine Delle ins Universum. Wie alles gelingt, was Ihnen wichtig ist." (Ariston Verlag, April 2014).

Klingt vielversprechend.

Aufräumen

16. Juni 2014

Jeder kennt dieses Gefühl, wenn ein Berg Aufräum-Arbeit auf uns wartet: ein übermächtiges Gefühl grenzenloser Unlust macht sich breit.

Wie gut, dass es hierfür ausgewiesene Experten gibt. Ein prima Praxistipp lautet:
Nimm dir für jeden Raum exakt 5 Minuten und räume konzentriert auf. Nicht länger. Nach fünf Minuten den nächsten Raum und so weiter. Funktioniert super.
Als neulich Kelleraufräumen anstand, habe ich jedes Mal, wenn ich den Keller betrat, eine einzige Sache geordnet oder entsorgt. Was soll ich sagen: Nach wenigen Wochen war der Keller eine Augenweide. 

Wer sich hier weiterbilden möchte, dem sei dieses Buch empfohlen:
Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags: Richtig ausmisten. Gerümpelfrei bleiben. Karen Kingston.

Viel Vergnügen dabei wünscht

Ihre und Eure Monika Scheddin

P.S. Übrigens bei ganz vielen Menschen steht Aufräumen als Auftakt für etwas Neues. Der äußerliche Prozess macht Ordnung im Kopf und den Weg frei für die Veränderung. Was man aufräumt ist dabei egal: Keller, Fotoalben, Kleiderschrank …

 

Sei dein guter Zweck

10. Juni 2014

Neulich, an einem herrlichen Sonnenschein-Sonntagmorgen rief mich mein Bruder an. Wir plauschten ein wenig und am Ende des Telefonats fragte er mich: „Und was machst du heute noch?“
Als ich ihm erklärte, dass ich noch ein paar Stunden arbeiten müsse, weil mein Urlaub bevorstehe, antwortete er: „Na, dann tust du es ja für einen guten Zweck!“
Stimmt. Was für eine kernige Aussage. Ich tue es, weil ich mich dafür entschieden habe und will mich nicht als Opfer der Umstände sehen. Sei das Wetter auch noch so schön.

Überhaupt ist die Annahme, dass der gute Zweck ausschließlich für Dritte gemeint sein könne, unzulässig.
Man kann nur ein guter Lebenspartner/Chefin/Sohn/Schwester/Freund/Mutter sein, wenn man entspannt ist. Unter Stress kann niemand seine volle Größe zeigen. Also muss man für sich sorgen (was an sich schon herausfordernd ist).

Viele meine Kunden wollen sich interessanterweise gerade dann ehrenamtlich sozial engagieren, wenn sie sich frisch selbständig gemacht haben. Vielleicht als Buße für das unverschämte Gefühl, mit Freude arbeiten zu dürfen? Und ich spüre ihre Erleichterung, wenn ich ihnen sage: „Der wichtigste Sozialfall im Moment sind Sie selbst!“

Denn tatsächlich braucht es im Durchschnitt zwei Jahre, bis ein Geschäft einigermaßen planbar wird. Bis ein Kundenstamm aufgebaut ist, bis man die Existenzangst in den Griff kriegt und bis man sich zum ersten Mal einen Urlaub leisten kann. Wer gerade seinen Job wechselt oder sich selbständig macht, braucht jede Kraft für sich.

Es ist wie im Flugzeug, wenn wir die Ansage hören „Im Falle eines unwahrscheinlichen Druckverlustes stehen Ihnen Sauerstoffmasken zur Verfügung“ und wir mögen erst uns selbst versorgen, dann mitreisende Kinder.
Grausam fand ich die Ansage, als ich sie zum allerersten Mal hörte.
Verständlich, wie ich heute weiß.