16. Dezember 2011
Völlig verrückt
In einem Münchner Park zwischen Odeonsplatz und dem Englischen Garten sitzt regelmäßig ein wunderlicher Mann auf einer Parkbank, der mit Eifer und voller Konzentration an einem Fahrradständer aus Stahl mit einem ganz gewöhnlichen Taschenmesser schnitzt. Obwohl er seit Wochen und Monaten stundenlang an diesem „Projekt“ arbeitet, ist kein Fortschritt zu beobachten. Natürlich nicht.
„Völlig verrückt“, schüttelt ein älterer Herr seinen Kopf. „Oh je“, seufzt eine Dame voller Mitleid.
Der wunderliche Mann indes scheint ganz zufrieden. Er leistet etwas. Wenn auch nur in seiner Vorstellungswelt. Macht aber nichts. Denn jeder Mensch definiert Erfolg anders. Ein hoffnungsloser Fall. Wirklich?
Jetzt, kurz vor Weihnachten ist etwas passiert: Der Mann hat einen zweiten Fahrradständer dabei. „Er expandiert!“ denke ich und freue mich wie eine Schneekönigin. Die schönsten Weihnachtswunder finden direkt vor unserer Nase statt!
Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und ein grandioses Jahr 2012!
Gesundheit, Glück, gute Ideen, ganz viele schöne Momente und genug Geld für alles, was wichtig ist. Ach ja: und dass Sie es sich hier und gönnen, herrlich verrückt zu sein.
Ihre und Eure Monika Scheddin
Tags: Erfolg, verrückt, wunderlicher Mann
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14. Oktober 2011

Noch liegt leichter Nebel über der Landschaft. Langsam verschafft sich die Sonne mehr und mehr Gewicht – es wird wärmer und wohlig. Die Luft ist klar und rein. Es riecht nach Herbst. Die Vögel zwitschern, Hunde werden Gassi geführt, Eichhörnchen sammeln eifrig ihren Wintervorrat. Ich jogge durch den Park und beglückwünsche mich zu meiner Freiberuflichkeit.
Inmitten dieser Idylle gefällt es einem Hausmeister seinen Laubbläser anzuschmeißen, um unter lärmendem Getöse einzelne Blätter mit Kraft zu verfolgen und auf Nimmerwiedersehen zu verpusten. Minuten über Minuten vergehen und langsam riecht man auch des Laubbläsers Abgase. Des Läufers Lungen werden zum Raucher. Ein ganzer Stadtteil wird gequält, weil es einem Menschen gefällt.
So viele Menschen reisen in Klöster, um sich zu üben, ganz im Hier und Jetzt zu leben.
Und manchmal denke ich, ob man dieses nicht hier und heute nutzen könnte. Wie wäre es, genau jetzt im Hier und Jetzt zu leben und sich für eine Stunde pro Woche in eine Liste einzutragen und freiwillig auf altmodische Art und Weise die Blätter weg zu harken? Ich wäre dabei!
Einen schönen Herbst wünscht Ihnen und Euch
Monika Scheddin
Tags: Hier und jetzt; Laubbläser
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22. August 2011
"Eine Handbreit neben der Gewohnheit wächst das Glück". Diesen schönen Satz formulierte mein Kollege Gunter König.
Gewohnheiten sind wichtig, denn sie geben uns Sicherheit.
Aber Glück empfinden wir beim Besonderen. Bei dem, was nicht alltäglich ist.
Was könntest Du diese Woche dafür tun?
Den Tag mit einer Runde im Freibad beginnen? Eine Xing-Gruppe gründen? Afrikanisch essen gehen? Einen Tanzkurs buchen?
Ich denke, Dir fallen noch viel bessere Beispiele ein.
Good luck wünscht
Monika Scheddin
Tags: Gewohnheit, Glück
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01. August 2011
Gunter Dueck, IBM Distinguished Engineer und Querdenker par excellence, erzählt: “Ich höre ein paar Mal im Monat: Ja, du kannst das Maul aufreißen, du bist ganz oben! – Und ich halte jedes Mal dagegen: ich bin in den ersten zehn Jahren bei IBM sieben Mal befördert worden, weil ich das Maul aufgerissen habe!“
Gefunden in: „Nur Tote bleiben liegen“, Anja Förster und Peter Kreuz, Campus.
Tags: Gunter Dueck, IBM, Maul aufreißen
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25. Juli 2011
Konstruktives Feedback sollte dem Empfänger nutzen. Wie oft erlebe ich, dass sich Feedbackgeber allein wichtig machen wollen oder dem Anderen mal tüchtig die Meinung sagen wollen. Gerne vor den Kollegen.
Wichtige Regeln für den Feedbackgeber: Erst nachfragen, ob Feedback gewünscht ist. Nur Feedback geben von dem, was Sie tatsächlich wahrgenommen haben. Finger weg von Vermutungen und Hobby-Psychologie. Wichtig zu wissen: 3/4 aller Menschen, die um Feedback bitten, wollen gelobt werden. Also: Einfühlungsvermögen ist gefragt.
Tipp für Feedbacknehmer: Geben Sie im Falle eines Falles Feedback gezielt in Auftrag, z.B. „Würden Sie bei meiner Rede bitte darauf achten, ob ich laut genug für die letzte Reihe gesprochen habe und ob ich meinen Blickkontakt gerecht verteilt habe?“
Wie sagte es Max Frisch so treffend:„Wenn du glaubst, etwas als Wahrheit erkannt zu haben, so halte es dem anderen hin wie einen Mantel, in den er heineinschlüpfen kann, schlage es ihm aber nicht wie ein nasses Handtuch um die Ohren!“
Und, wie gefällt Ihnen dieser Beitrag? Auf Feedback freut sich
Monika Scheddin
Tags: Einfühlungsvermögen, konstruktives Feedback, Lob, Max Frisch, Monika Scheddin, Regeln
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18. Juli 2011
Dezember 2008 habe ich das erste Exposé erstellt, Dezember 2010 war das Buch dann fertig und jetzt erscheint es im Buchhandel: Wecke die Diva in dir! Erfolgreich mit Glamour-Effekt.
Ein großartiges Gefühl, ein neues Buch in Händen zu halten. Nach so langer Zeit – Kinderkriegen geht definitiv schneller!
„Das sensationelle Coaching-Program für Frauen“ – schreibt mein Verlag.
„Ich freue mich immer, wenn Frauen ihre Geheimnisse und Einsichten mit anderen teilen“, schreibt Sissi Perlinger im Vorwort. „Sie sollten dieses Buch unbedingt lesen, denn es enthält wertvolle Ratschläge, wie Sie auf freudvolle Weise Ihr höchstes Potenzial erreichen können.“
Ich würde mich riesig freuen,
wenn Ihr mein Buch kauft, lest, verschenkt, weiter empfiehlt, Rezensionen bei Amazon oder hier direkt beim Verlag
http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=353831
schreibt!
Herzlichen Dank im Voraus für Euer Engagement!
Ihre und Eure Monika Scheddin
Tags: Buch, Diva, Glaomoureffekt, Monika Scheddin
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18. Juli 2011
„Der beste Fechter der Welt braucht sich vor dem zweitbesten nicht zu fürchten. Der Mensch, vor dem er sich hüten muss, ist vielmehr irgendein stümperhafter Gegner, der noch nie zuvor einen Degen in der Hand gehalten hat, denn der tut nicht, was er tun müsste und so ist der Könner auf sein Verhalten unvorbereitet. Er tut, was er nicht tun dürfte, und das trifft den Meister häufig unversehens und erledigt ihn auf der Stelle.“ Mark Twain
Fröhliche Regelverächter, die ihr Business spielerisch angehen und Mut beweisen – denen gehört die Zukunft. Wir können uns darauf konzentrieren, was alles (aus gutem Grund) nicht geht. Oder wir fokussieren uns auf Chancen und Möglichkeiten und fragen uns, wie es gehen könnte. Die aufwendbare Energie ist in etwas die gleiche.
Einen schönen Start in die Woche wünscht Ihnen und Euch
Monika Scheddin
Foto: Diana Scheddin
Tags: Chancen, Fokus, Regelverächter, Scheddin
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11. Juli 2011
Persönliche Empfehlungen und Erfahrungsberichte seriöser Online-Foren stellen die vertrauenswürdigste Art der Werbung dar. Eine aktuelle Nielsen-Studie fand heraus, dass 90 Prozent aller Onlinekunden den Empfehlungen persönlicher Bekannter Glauben schenken sowie 70 Prozent den Urteilen von anderen Onlinekunden in Meinungsportalen.
Wer als Freiberufler oder Unternehmer langfristig nicht 60 Prozent seiner Kunden über Empfehlungen bekommt, sollte sich Gedanken machen. Entweder das Produkt bzw. die Dienstleistung behagte nicht ausreichend oder die Empfehler wurden nicht entsprechend gewertschätzt.
Tags: Empfehlungen, Nielsen-Studie
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06. Juni 2011
Die Menschen reisen in fremde Länder
und staunen über die Höhe der Berge,
die Gewalt der Meereswellen,
die Länge der Flüsse,
die Weite des Ozeans,
das Wandern der Sterne,
aber sie gehen ohne Staunen
aneinander vorbei."
Aurelius Augustinus
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30. Mai 2011
Ein Münchner IT-Unternehmen stellt seinen Mitarbeitern kostenlos Getränke zur Verfügung. Eines Tag kann der Manager seinen Mitarbeiter dabei beobachten, wie er 2 Kästen Wasser ins Auto hievt. Auf die Frage, was das denn bedeuten solle, erklärt der Mitarbeiter ohne jedes Unrechtbewusstsein, dass er im Homeoffice arbeite und alle Anderen schließlich auch Getränke umsonst bekämen. Auf knapper aber deutlicher Anweisung hin brachte er die Kästen wieder zurück.
Der Manager wollte gar nicht so genau darüber nachdenken, was die Mitarbeiter sonst noch so selbstverständlich vom Unternehmen zur Verfügung gestellt bekommen: Kaffee, Toilettenpapier, Büromaterial ….
Und neulich konnte man im SZ-Magazin die Gewissens-Frage an Dr. Dr. Rainer Erlinger lesen, was denn dagegen spräche, den eigenen Eltern seine Waschmaschine zu verkaufen. Er habe ihnen schließlich einen super Preis gemacht.
Unglaublich, oder?
Eine gute Woche mit ganz viel Takt und Feingefühl wünscht Ihnen und Euch
Monika Scheddin
Tags: Feingefühl, Gewissen, Takt
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