Willenskraft schonen

28. Juli 2014

Wenn wir Willenskraft schonen,
haben wir in den entscheidenden Momenten mehr davon
.

- schreibt Pero Mićić, Zukunftsexperte, in seinem hochinteressanten Buch "Wie wir uns täglich die Zukunft versauen: Raus aus der Kurzfrist-Falle."
 

Doch wie funktioniert das im Alltag?

  • Wenn wir einen Job haben, der uns größtenteils Freude bereitet.
  • Wenn wir Ablenkungen vermeiden (Schreibtisch aufräumen, Handy auf Flugmodus …)
  • Wenn wir uns mit Menschen umgeben, die uns gut tun (zumindest privat).
  • Wenn wir nützliche Gewohnheiten schaffen (z.B. drei Mal wöchentlich Sport und am Abend vorher die Sportsachen zurecht legen).
  • Wenn wir keine Energie auf Dinge verwenden, die uns nichts angehen.

 

Und immer wieder üben. Großzügig!
Denke nicht: "Wie geht es perfekt?", sondern "Was macht es etwas besser!"

Viel Vergnügen wünscht dabei
Monika Scheddin

 

Dankbarkeit macht unser Leben schöner

21. Juli 2014

 

 

 

 

 

Gleich mehrere Studien beweisen:

Dankbarkeit verlängert unser Leben,  

verbessert unsere Gesundheit

und mehrt unser Glück.

 

Danke an  O.F. Cabane für dieses Fundstück!


Dankbarkeit kann man üben. Gerade in Phasen von Unzufriedenheit jeden Abend drei Dinge notieren über die Du dankbar bist.

Mindestens 30 Tage durchhalten. Lohnt sich!

Nachbereitung

23. Juni 2014

Es ist erstaunlich, dass die meisten unglaublich viel Zeit in die Vorbereitung von Veranstaltungen investieren, aber Null Zeit in Nachbereitung. 80 % des Potenzials gehen schätzungsweise verloren, wenn man sich nach dem Event sofort wieder ins operative Geschäft stürzt.

Nach jeder Messe, nach jedem Kongress sollten dringend zwei volle Tage für Nachbereitung eingeplant werden:

Wie schätze ich meine geknüpften Kontakte ein (A-B-C)?
Welche Informationen gehören in die Datenbank?
Welche Formate passen zu welchem Kontakt?
Was erledige ich persönlich, was kann delegiert werden?
Welche Begegnungen möchte ich in den nächsten 14 Tagen beim Lunch, Dinner oder Telefonat vertiefen?
Was können wir beim nächsten Event verbessern?

Und auch nach jeder wichtigen Fortbildung 1 Tag zum Rekapitulieren einplanen.
 

Augen auf – bei allem.

17. Juni 2014

"Manche jammern, sie hätten den falschen Beruf oder den falschen Partner, aber noch nie habe ich jemanden sagen hören: Ich habe das falsche Hobby", so der Verkaufstrainer Hans-Uwe L. Köhler.

Interessant, oder?

Köhlers neuestes Buch heißt: "Hau eine Delle ins Universum. Wie alles gelingt, was Ihnen wichtig ist." (Ariston Verlag, April 2014).

Klingt vielversprechend.

Aufräumen

16. Juni 2014

Jeder kennt dieses Gefühl, wenn ein Berg Aufräum-Arbeit auf uns wartet: ein übermächtiges Gefühl grenzenloser Unlust macht sich breit.

Wie gut, dass es hierfür ausgewiesene Experten gibt. Ein prima Praxistipp lautet:
Nimm dir für jeden Raum exakt 5 Minuten und räume konzentriert auf. Nicht länger. Nach fünf Minuten den nächsten Raum und so weiter. Funktioniert super.
Als neulich Kelleraufräumen anstand, habe ich jedes Mal, wenn ich den Keller betrat, eine einzige Sache geordnet oder entsorgt. Was soll ich sagen: Nach wenigen Wochen war der Keller eine Augenweide. 

Wer sich hier weiterbilden möchte, dem sei dieses Buch empfohlen:
Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags: Richtig ausmisten. Gerümpelfrei bleiben. Karen Kingston.

Viel Vergnügen dabei wünscht

Ihre und Eure Monika Scheddin

P.S. Übrigens bei ganz vielen Menschen steht Aufräumen als Auftakt für etwas Neues. Der äußerliche Prozess macht Ordnung im Kopf und den Weg frei für die Veränderung. Was man aufräumt ist dabei egal: Keller, Fotoalben, Kleiderschrank …

 

Sei dein guter Zweck

10. Juni 2014

Neulich, an einem herrlichen Sonnenschein-Sonntagmorgen rief mich mein Bruder an. Wir plauschten ein wenig und am Ende des Telefonats fragte er mich: „Und was machst du heute noch?“
Als ich ihm erklärte, dass ich noch ein paar Stunden arbeiten müsse, weil mein Urlaub bevorstehe, antwortete er: „Na, dann tust du es ja für einen guten Zweck!“
Stimmt. Was für eine kernige Aussage. Ich tue es, weil ich mich dafür entschieden habe und will mich nicht als Opfer der Umstände sehen. Sei das Wetter auch noch so schön.

Überhaupt ist die Annahme, dass der gute Zweck ausschließlich für Dritte gemeint sein könne, unzulässig.
Man kann nur ein guter Lebenspartner/Chefin/Sohn/Schwester/Freund/Mutter sein, wenn man entspannt ist. Unter Stress kann niemand seine volle Größe zeigen. Also muss man für sich sorgen (was an sich schon herausfordernd ist).

Viele meine Kunden wollen sich interessanterweise gerade dann ehrenamtlich sozial engagieren, wenn sie sich frisch selbständig gemacht haben. Vielleicht als Buße für das unverschämte Gefühl, mit Freude arbeiten zu dürfen? Und ich spüre ihre Erleichterung, wenn ich ihnen sage: „Der wichtigste Sozialfall im Moment sind Sie selbst!“

Denn tatsächlich braucht es im Durchschnitt zwei Jahre, bis ein Geschäft einigermaßen planbar wird. Bis ein Kundenstamm aufgebaut ist, bis man die Existenzangst in den Griff kriegt und bis man sich zum ersten Mal einen Urlaub leisten kann. Wer gerade seinen Job wechselt oder sich selbständig macht, braucht jede Kraft für sich.

Es ist wie im Flugzeug, wenn wir die Ansage hören „Im Falle eines unwahrscheinlichen Druckverlustes stehen Ihnen Sauerstoffmasken zur Verfügung“ und wir mögen erst uns selbst versorgen, dann mitreisende Kinder.
Grausam fand ich die Ansage, als ich sie zum allerersten Mal hörte.
Verständlich, wie ich heute weiß.

 

Drängeln, fordern, nerven, erpressen. Warum Drucker schlimmer sein können als Kleinkinder.

29. Mai 2014

Ich hasse es, wenn die Dinge um mich herum einen unnachgiebigen Eigenwillen entwickeln.

Und ich meine auch „die Dinge“. Wenn der Drucker darauf besteht, dass er weiterhin nur noch für mich tätig wird, wenn ich mich bei xy Connected registriere. Das Gemeine dabei ist, dass dieser Drucker bereits seit 4 Wochen in meinen Diensten steht und bisher einwandfrei funktionierte.

Ein Drucker,  für den ich ordentlich bezahlt habe, der fürstlich und professionell von einem 1a-Techniker installiert wurde. Erste kleine Muckse machte er bereits, indem er nach kurzem Einleben in meinem Arbeitszimmer ordentlich anfragte, ob ich denn auch den Original-Toner benutze. Ich möge mich doch registrieren und dieses kundtun. Oh ja, ich benutze den Original-Toner, aber ich weigere mich, mit Dir darüber zu diskutieren, lieber Drucker.
Dies nahm er klaglos hin.

Bis heute Morgen.

Es ist Feiertag und das Wetter passt. Ich habe mir 2 Stunden Büroarbeit verordnet, bevor wir auf Radltour gehen.

Und der Drucker: ist bockig. Er druckt nur noch eine Anweisung, wie ich xy Connected einzurichten habe. Mit einem Claim-Code (was für ein doofes Wort – trotz der Alliteration), der 24 Stunden gültig ist. 24 Stunden – wie gütig! Und dann geht er in einen Arbeitsstreik. Da kann ich maulen und schimpfen, in die Tischkante beißen. Da kann ich versuchen, mir die Druckereinstellungen gefügig zu machen – keine Chance. Mein Drucker erpresst mich. Und er weiß natürlich, dass am Feiertag kein Techniker erreichbar ist. Die sind heute alle auf Vatertagstour.

Also registriere ich mich zähneknirschend und kann mich gerade noch beherrschen, keinen Kraftausdruck als Passwort einzugeben.

Ich kann jetzt wieder drucken. Bin froh darüber.

Und trotzdem nachtragend, lieber Drucker. Denn wir benötigen noch einen weiteren Drucker im Büro und der heißt definitiv nicht wie Du!

Kommunikation ohne Wahlmöglichkeiten ist schon unter Menschen grenzwertig. Ohnmacht ist ein fieses Gefühl und schafft mit Sicherheit keine glücklichen Kunden.

Wird Zeit, dass Themen wie „Kunde als König“ oder „Serviceleidenschaft“ wieder populär werden. Denn Produkte und Dienstleistungen sind austauschbar ….

Nachfassen – eine Networking-Tugend

26. Mai 2014

Nachfassen gehört zur Networkingkompetenz

 

Die eMail-Posteingänge quellen über, die to-do-Listen scheinen schier unendlich, Termine, Termine, Termine…. Was irgendwie immer bleibt, ist die Hoffnung auf bessere Zeiten.

Angebote werden auf Wunsch verschickt und dann: nichts. Man hört nichts. Lange Zeit – nichts.

Nicht verzagen, denn den Kunden geht es ganz genauso wie Ihnen.

Was gut ankommt: genügend Zeit zur Reaktion geben und dann freundlich nachfassen.

Kunden schätzen diese Dienstleistung in der Regel sehr.

Wichtig: drängeln hat mit nachfassen nichts zu tun.

Woran erkennt man den Unterschied? Wenn der Kunde sich unterstützt fühlt, haben Sie nachgefasst. Wenn der Kunde genervt reagiert, fühlt er sich unter Druck gesetzt.

Mein Eindruck: ein Stück weit wird die Planung auf die Lieferanten oder Anbieter delegiert.

Davon kann man nie genug bekommen: ANERKENNUNG!

21. Mai 2014

Gerade bekomme ich ein herzergreifend schönes Feedback gemailt:

„Mit großer Begeisterung habe ich das Buch "Wecke die Diva in dir" gelesen und sogar schon das eine oder andere umgesetzt. Was soll ich sagen? Es FUNKTIONIERT!
Nachdem der Selbsttest mir doch eine stark ausgeprägte Zicke diagnostizierte, habe ich schon mehrfach die zuerst aufkommende schnippische Reaktion rechtzeitig in eine lustige Bemerkung umwandeln können, und das Ergebnis ist einfach phänomenal. Nachbarn tragen mir meinen schweren Einkauf hoch, Busfahrer lassen mich an Bushaltestellen raus, an denen sie eigentlich nicht halten und Friseure haben auf einmal sogar abends um 19:00 Uhr noch Termine frei! Es ist toll, wenn man versteht, was man ändern muss, um mehr zu erreichen. Das Buch ist eine wirkliche Bereicherung …“

Und ich freue mich wie eine Schneekönigin über diese Mail. Denn wie heißt es nicht so schön: Ein gelungenes Kompliment sättigt den ganzen Tag.
Auch die Studenten in meinem Kurs in der Uni strahlten, als sie ein fettes Lob für ihren sensationellen Einsatz bekamen. An der Reaktion konnte man sich ausmalen, dass Lob eher nicht an der Tagesordnung in Deutschlands höchster Bildungseinrichtung steht. Wie schade!

Wecke die Diva in dir - Erfolgreich mit Glamoureffekt KöselAllerdings man will spüren, dass die Anerkennung auch echt gemeint ist. Selbst Kinder entwickeln eine feine Antenne dafür.
So erzählte mir eine Kindergärtnerin, dass selbst die ganz Kleinen auf „das ist ein schönes Bild“ tendenziell gleichgültig reagieren, aber bei „mir gefällt dein Bild richtig gut“ strahlen wie ein Honigkuchenpferd.

Neulich machte ich mit Eve (Grundschülerin) und Nick (Kindergartenkind) einen kleinen Mal-Wettbewerb. Ein „mir gefallen beide Bilder auf unterschiedliche Weise“ ließen sie nicht gelten. Sie drängten auf eine klare Entscheidung und ich musste Punkte vergeben. Mit einer guten Begründung konnten sie auch einen Punkt fürs „gegnerische Team“ akzeptieren. Und auch der Gleichstand am Schluss spielte keine Rolle mehr.

Also: nicht mit Lob und Anerkennung geizen und grabt auch das gute alte Kompliment mal wieder aus der Tasche.

Viel Vergnügen dabei wünscht Ihnen und Euch

Monika Scheddin

 

 

Jahresabschluss-Fragen

28. November 2013

Was war neu im Jahr 2013?

Wer oder was hat Dich erfreut, bereichert oder inspiriert?

Was ist Dir geglückt, welche Ziele hast Du erreicht?

Was hast Du nicht erreicht?

Deine Menschen des Jahres?

Was lässt Du gerne im alten Jahr / möchtest Du nicht mitnehmen ins neue Jahr?

Wofür bist Du dankbar, worauf bist Du stolz?

Nimm Dir Zeit, Kerze und Glühwein / Tee dazu und schreibe Deine Gedanken auf. Ein ganz schönes Ritual, das Dir  bewusst machen wird, wie viel Du geleistet hast. Gleichzeitig werden die Erlebnisse in Deiner Erinnerung fest verankert und ein neues Zeitgefühl entsteht.

Der persönliche Jahresabschluss ist eine wunderbare Grundlage für Deine Ziele im neuen Jahr.

Berührende Erkenntnisse

wünscht Ihnen und Euch Monika Scheddin

 

P.S. diese Übung funktioniert nur, wenn man sich wirklich Zeit dafür nimmt.