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		<title>Sich beruflich Sorgen zu machen ist &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 08:33:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Scheddin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundbüro]]></category>
		<category><![CDATA[sorgen]]></category>

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		<description><![CDATA[... wie in einem Schaukelstuhl zu sitzen. 
	
Es besch&#228;ftigt einen, bringt einen aber nirgendwo hin. 
	
&#160;
Glenn Turner, Musiker 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>.<span style="font-size:14px;">.. wie in einem Schaukelstuhl zu sitzen. <br />
	</span></p>
<p><span style="font-size:14px;">Es besch&auml;ftigt einen, bringt einen aber nirgendwo hin. <br />
	</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Glenn Turner, Musiker </p>
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		<title>Zuhören ist eine unschlagbare Kompetenz</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 09:35:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Scheddin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Smalltalk]]></category>
		<category><![CDATA[Zuhören]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160;&#8222;Die kl&#252;gste Verhaltensweise schien mir das engagierte Zuh&#246;ren zu sein. Alle Menschen, die spannend erz&#228;hlen k&#246;nnen, lieben begabte Zuh&#246;rer. Ich habe bedeutende Leute aus der Reserve gelockt, indem ich leidenschaftlich neugierig wissen wollte&#8230;.&#8220;
Andr&#233; Heller im Interview mit Sven Michaelsen, SZ-Magazin vom 16. M&#228;rz 2012 
&#160;Noch immer wird das Zuh&#246;ren k&#246;nnen untersch&#228;tzt. 
Noch immer glauben viele, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Calibri">&nbsp;</span><span style="font-family:trebuchet ms,helvetica,sans-serif;"><span style="font-size: 14px;">&bdquo;Die kl&uuml;gste Verhaltensweise schien mir das engagierte Zuh&ouml;ren zu sein. Alle Menschen, die spannend erz&auml;hlen k&ouml;nnen, lieben begabte Zuh&ouml;rer. Ich habe bedeutende Leute aus der Reserve gelockt, indem ich leidenschaftlich neugierig wissen wollte&hellip;.&ldquo;</span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:trebuchet ms,helvetica,sans-serif;"><span style="font-size: 14px;">Andr&eacute; Heller im Interview mit Sven Michaelsen, SZ-Magazin vom 16. M&auml;rz 2012 </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:trebuchet ms,helvetica,sans-serif;"><span style="font-size: 14px;">&nbsp;Noch immer wird das Zuh&ouml;ren k&ouml;nnen untersch&auml;tzt. </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:trebuchet ms,helvetica,sans-serif;"><span style="font-size: 14px;">Noch immer glauben viele, dass ein guter Smalltalker ein guter Erz&auml;hler sein muss. Dem ist nicht so. Ein guter Smalltalker ist immer ein guter Zuh&ouml;rer, der wei&szlig;, dass er dann interessant ist, wenn er interessiert ist. </span></span></p>
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		<title>Sorry, aber … Vom Reflex der Schuldlosigkeit</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 15:01:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Scheddin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Joggen]]></category>
		<category><![CDATA[vermummt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich beginne meine Woche mit einer langen Laufrunde. 
Heute regnet es Bindf&#228;den. Aber, wie hei&#223;t es so sch&#246;n: Es gibt kein schlechtes Laufwetter, es gibt nur falsche Kleidung. Und so ziehe ich meine Regenjacke mit Kapuze auf und mache mich auf die Socken. 
Leicht, locker &#8230; ganz in Gedanken &#8230; werde ich eine halbe Stunde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich beginne meine Woche mit einer langen Laufrunde. </p>
<p>Heute regnet es Bindf&auml;den. Aber, wie hei&szlig;t es so sch&ouml;n: Es gibt kein schlechtes Laufwetter, es gibt nur falsche Kleidung. Und so ziehe ich meine Regenjacke mit Kapuze auf und mache mich auf die Socken. </p>
<p>Leicht, locker &hellip; ganz in Gedanken &hellip; werde ich eine halbe Stunde sp&auml;ter von einem hastigen Etwas aus der linken Seite kommend mit 300 m Anlauf und wahnsinnigem Gekl&auml;ffe auf den Boden der bisweilen unangenehmen Tatsachen geholt. <br />
	Ein Hund mag mich heute Morgen irgendwie gar nicht. Kl&auml;fft, springt mich an, fletscht sein imposantes Gebiss. <br />
	Noch bevor sein Frauchen reagieren kann, bin ich aber so etwas von wach. &bdquo;Aus!&ldquo; befehle ich entschlossen. <br />
	Und der Hund dreht&nbsp; s o f o r t&nbsp; ab. <br />
	Um dann jedoch&nbsp; s o f o r t&nbsp; den zweiten Versuch zu wagen. <br />
	Never change a winning tool, denke ich und ein zweites &bdquo;Aus!&ldquo; mit festem Blickkontakt und entschlossenem Gesichtsausdruck folgt. <br />
	Der Hund dreht ab. <br />
	Geht doch &ndash; denke ich. <br />
	Der Riesenbello erh&ouml;rt sein verzweifelt rufendes Frauchen endlich und t&auml;uscht ein &bdquo;Fu&szlig;!&ldquo; an, bevor er ein drittes Mal angreift. So langsam langweilt es mich. <br />
	Ein drittes &bdquo;Aus!&ldquo; mit noch entschiedenerer K&ouml;rpersprache folgt. <br />
	Ca. 20 Spazierg&auml;nger und Gassigeher verfolgen das Spektakel interessiert.&nbsp; <br />
	Ein Vater mit Kinderwagen ruft:&bdquo;Nimm den Hund endlich an die Leine!&ldquo; <br />
	Und in meine Richtung: &bdquo;Nicht, dass er noch Kinder anf&auml;llt!&ldquo;<br />
	Na danke! Ich schweige mal lieber. Mir pers&ouml;nlich reichte der Angriff auf mich schon v&ouml;llig. <br />
	Ich beschlie&szlig;e in Ruhe weiter zu laufen. Unaufgeregt. Leicht, locker. <br />
	Und bin etwas stolz auf mich, wie ich die Situation mutig gemeistert habe. <img src='http://www.scheddin.com/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>	Ein paar Minuten sp&auml;ter begegne ich dem Hundchen nebst Frauen dann wieder. Frontal. Gottseidank angeleint (der Hund <img src='http://www.scheddin.com/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  <br />
	&bdquo;Es tut mir leid!&ldquo;, sagt die Hundehalterin. Und noch bevor ich antworten kann &bdquo;ist schon o.k.!&ldquo;. <br />
	F&uuml;gt sie hinzu. &bdquo;Das macht er sonst nie. Er ist ja noch ganz jung. Wahrscheinlich hatte er Angst, weil Sie so vermummt waren!&ldquo;</p>
<p>	Ich sage dazu: nichts. <br />
	Will meine gute Laune behalten. <br />
	Und werde mir beim n&auml;chsten Lauf bei str&ouml;mendem Regen gut &uuml;berlegen, ob ich Kaputze oder M&uuml;tze aufsetze. <br />
	Nicht, dass mich irgendein Hund vor lauter Angst anfallen muss.&nbsp; </p>
<p>	&nbsp;</p>
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		<title>Nicht alles, was korrekt ist, ist auch richtig!</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 08:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Scheddin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business Etikette]]></category>
		<category><![CDATA[einfache Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Protokoll; Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Regeln]]></category>

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		<description><![CDATA[
	23. Februar 2012 Bundeskanzlerin Merkel spricht vor 1200 G&#228;sten auf der Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Opfer des rechtsextremen Terrors in Berlin. Mitglieder der Terrorzelle &#8222;Nationalsozialistischer Untergrund&#8220; hatten zwischen September 2000 und April 2007 neun Einwanderer t&#252;rkischer und griechischer Herkunft sowie eine Polizistin get&#246;tet. 
	Und die Kanzlerin macht es gut: Sie begr&#252;&#223;t alle Anwesenden, h&#228;lt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
	23. Februar 2012 Bundeskanzlerin Merkel spricht vor 1200 G&auml;sten auf der Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Opfer des rechtsextremen Terrors in Berlin. Mitglieder der Terrorzelle &bdquo;Nationalsozialistischer Untergrund&ldquo; hatten zwischen September 2000 und April 2007 neun Einwanderer t&uuml;rkischer und griechischer Herkunft sowie eine Polizistin get&ouml;tet. </p>
<p>	Und die Kanzlerin macht es gut: Sie begr&uuml;&szlig;t alle Anwesenden, h&auml;lt eine gute Rede und sie entschuldigt sich bei Opfern und Hinterbliebenden f&uuml;r falsche Verd&auml;chtigungen gegen sie und verspricht: &bdquo;Sie stehen nicht l&auml;nger allein mit ihrer Trauer.&ldquo; </p>
<p>	Aber eine Sache &bdquo;gut&ldquo; zu machen hei&szlig;t noch lange nicht, sie wertsch&auml;tzend und menschlich zu machen. Denn die Kanzlerin h&auml;lt sich an die &bdquo;Regeln&ldquo; und begr&uuml;&szlig;t die Anwesenden korrekt nach dem offiziellen Benimm-Protokoll: die wichtigen Ordenstr&auml;ger und Amtsinhaber namentlich zuerst, die Hinterbliebenen zum Schluss.&nbsp; </p>
<p>	Sch&ouml;n w&auml;re es gewesen, sie h&auml;tte die Reihenfolge umgedreht und die Hinterbliebenden zuerst begr&uuml;&szlig;t. </p>
<p>	Denn solche Zeichen fallen auf. Beispiel Sitzordnung: Die Teilnehmer der Veranstaltung sa&szlig;en in der ersten Reihe anders als &uuml;blich nicht nach protokollarischem Rang sortiert, sondern es mischten sich Repr&auml;sentanten des Staates mit B&uuml;rgern und Hinterbliebenen. </p>
<p>Sp&auml;ter dann spricht <strong>Ismail Yozgat</strong>. Er wei&szlig; nicht viel von Protokoll und so begr&uuml;&szlig;t er erst &bdquo;alle&ldquo;, und dann&nbsp; einen Mann, der gar nicht da ist. Christian Wulff. Eigentlich h&auml;tte dieser in seiner Funktion als Bundespr&auml;sident reden sollen, nach seinem R&uuml;cktritt eine Woche zuvor hat die Kanzlerin diese Aufgabe &uuml;bernommen. <br />
	&bdquo;<strong>Guten Tag an alle</strong>. Lieber Pr&auml;sident, liebe Bundeskanzlerin, liebe G&auml;ste, <strong>ich gr&uuml;&szlig;e Sie alle in Respekt.</strong> Ich bin der, der am 6. April 2006 im Internetcaf&eacute; den mit einer Kugel im Kopf sterbenden 21-j&auml;hrigen Halit Yozgat in seinen Armen hielt &ndash; ich bin sein Vater, Ismail Yozgat. <br />
	Zuallererst m&ouml;chte ich mit meinem ganzen Herzen, das bislang viel getragen hat und noch tragen muss, von hier aus Bundespr&auml;sident Wulff unsere Gr&uuml;&szlig;e und Verehrung &uuml;bermitteln. Voller Bewunderung erinnern wir uns an seine Gastfreundschaft. Ich danke ihm. Dank auch an diejenigen, die die heutige Zeremonie gestaltet haben. Ich m&ouml;chte all jenen Menschen aus Kassel-Baunatal und Umgebung f&uuml;r ihre M&uuml;he danken, die darin bestand, dass sie mir bis heute ein Weiterleben erm&ouml;glicht haben.<br />
	Drei Briefe mit Absender Frau Professor Barbara John erreichten mich. Es ging um die Begr&auml;bniskosten und <strong>ob wir 10.000 Euro bekommen m&ouml;chten. Wir als Familie Yozgat m&ouml;chten das alles nicht haben. </strong><br />
	Jedoch bitten wir um drei Dinge: <br />
	Dass die M&ouml;rder und ihre Helfer gefangen werden. Mein Vertrauen in die deutsche Justiz war immer vorhanden, von nun an, so hoffe ich, wird es vollkommen sein, Insallah, so Gott will. <br />
	Zweitens: Mein Sohn Halit Yozgat ist in der Holl&auml;nder Stra&szlig;e 82 zur Welt gekommen und in der Holl&auml;nder Stra&szlig;e unten im Ladenlokal erschossen worden und gestorben. Wir als Familie m&ouml;chten die Holl&auml;nder Stra&szlig;e gerne in Halit-Stra&szlig;e benennen lassen. Wir bitten um Mithilfe.<br />
	Drittens: Wir m&ouml;chten, dass im Namen der zehn Verstorbenen eine Stiftung f&uuml;r Krebskranke gegr&uuml;ndet wird und alle Preise und Hilfen dorthin geleitet werden.<br />
	Nochmals: Allen Organisatoren dieses Tages danke ich herzlich.&ldquo;</p>
<p>
	Diese Rede war wirklich beeindruckend: Menschlich und gef&uuml;hlvoll. Sehr pers&ouml;nlich und einfach. Und da ist einer, der will kein Geld als Entsch&auml;digung f&uuml;r seinen Sohn &ndash; hat aber drei W&uuml;nsche (die ihm vermutlich alle nicht erf&uuml;llt werden).<br />
	Die Worte der Kanzlerin waren korrekt, aber sie blieben nicht im Herzen. <br />
	Ismail Yozgat dagegen hat sich &#8211; was die g&auml;ngige Etikette angeht &#8211; zumindest ungew&ouml;hnlich verhalten, hat aber als einfacher Mann die passenden Worte gefunden und f&uuml;r den bewegendesten Moment der gesamten Veranstaltung gesorgt. </p>
<p>	&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Wie schnell darf ich laut Etikette Auto fahren?</title>
		<link>http://www.scheddin.com/blog/?p=352</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 08:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Scheddin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business Etikette]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Etikette]]></category>
		<category><![CDATA[Tempo]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Frage stellte mir neulich im Business-Etikette-Seminar ein Maschinenbau-Student. Gute Frage, finde ich. Sehr gut sogar. 
	Rechtlich ist dieses Thema hinreichend gekl&#228;rt: auf deutschen Autobahnen darf (wenn nichts anderes geregelt ist) so schnell gefahren werden, wie man will. Theoretisch m&#252;sste dabei noch R&#252;cksicht genommen werden auf die Witterungsverh&#228;ltnisse und auf die eigene Fahrerkompetenz z.B. in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Frage stellte mir neulich im Business-Etikette-Seminar ein Maschinenbau-Student. Gute Frage, finde ich. Sehr gut sogar. </p>
<p>	Rechtlich ist dieses Thema hinreichend gekl&auml;rt: auf deutschen Autobahnen darf (wenn nichts anderes geregelt ist) so schnell gefahren werden, wie man will. Theoretisch m&uuml;sste dabei noch R&uuml;cksicht genommen werden auf die Witterungsverh&auml;ltnisse und auf die eigene Fahrerkompetenz z.B. in Bezug auf das pers&ouml;nliche Reaktionsverm&ouml;gen. Ich behaupte hier mal k&uuml;hn, dass sich 80 Prozent aller Autofahrer v&ouml;llig &uuml;bersch&auml;tzen. Ist aber ein anderes Thema. </p>
<p>	Wie schnell sollte ich laut Etikette also Autofahren? <br />
	Das Ziel der Etikette ist eine gute Beziehung zu meinem Gegen&uuml;ber herzustellen. Daf&uuml;r zu sorgen, dass es ihm / ihr gut geht und dass er sich wohl sprich sicher f&uuml;hlt. F&uuml;r eine Autofahrt bedeutet dies: man f&auml;hrt nicht zu schnell und h&auml;lt einen respektabelen Sicherheitsabstand zum vorherfahrenden Fahrzeug ein. Also bei 120 bis 140 Stundenkilometern auf der Autobahn liegen wir vermutlich ganz gut. </p>
<p>	Verstummt mein Beifahrer v&ouml;llig und h&auml;lt sich m&uuml;hsam am Haltegriff fest, bilden sich bereits kleine Schwei&szlig;perlen auf seiner Stirn, bremst er mit und atmet schwer ein und aus, dann bin ich definitiv f&uuml;r das Gef&uuml;hl des Beifahrers zu schnell. Und darum geht es: dem Mitfahrer muss es gefallen. </p>
<p>	Das Ziel hier ist es nicht, dem Fahrgast zu beweisen, was f&uuml;r ein mutiger und schneller Autofahrer man ist. Es sei denn, Sie sind dabei sich f&uuml;r die Stelle des Sicherheitsfahrtrainers beim ADAC zu bewerben. </p>
<p>	Wer f&uuml;rsorglich, r&uuml;cksichtsvoll und vorausschauend in moderatem Tempo Auto f&auml;hrt, zeigt K&ouml;pfchen und Wertsch&auml;tzung zugleich. </p>
<p>	Nat&uuml;rlich k&ouml;nnen Sie gerne mal so richtig Gas geben &ndash; wenn weder Kleinkind noch Gesch&auml;ftspartner an Bord sind. </p>
<p>	Viel Vergn&uuml;gen dabei w&uuml;nscht <br />
	Monika Scheddin </p>
<p>
	P.S. Manchmal habe ich den Eindruck, dass bei einem Tempolimit verstanden wird, ich darf auf keinen Fall <em>langsamer</em> als das Maximum fahren &ndash; egal, ob es der Verkehr hergibt. Alles andere k&ouml;nnte ja v&ouml;llig uncool wirken. <br />
	&nbsp;</p>
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		<title>Inspiration</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 09:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Scheddin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundbüro]]></category>
		<category><![CDATA[Amateure]]></category>
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Profis setzen sich hin und arbeiten. 
&#160;
Philip Roth
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Amateure warten auf Inspiration. </p>
<p>Profis setzen sich hin und arbeiten. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Philip Roth</p>
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		<title>Wahl statt Veränderung</title>
		<link>http://www.scheddin.com/blog/?p=345</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 08:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Scheddin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Fundbüro]]></category>
		<category><![CDATA[Eva Wlodarek]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>

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		<description><![CDATA[&#220;ber zwanzig Jahre lang suchte der amerikanische Psychotherapeut Gary Emery nach einer Methode, die seinen Klienten schnell und effektiv helfen k&#246;nnte, ihre Probleme zu l&#246;sen. Schlie&#223;lich entdeckte er sie, zusammen mit seinem Kollegen James Campbell. Die Kernbotschaft dieser wirkungsvollen Methode lautet: &#34;Wahl statt Ver&#228;nderung&#34;. Choice versus change.&#160;
Zwischen beidem gibt es einen kleinen, aber bedeutsamen Unterschied.

im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&Uuml;ber zwanzig Jahre lang suchte der amerikanische Psychotherapeut Gary Emery nach einer Methode, die seinen Klienten schnell und effektiv helfen k&ouml;nnte, ihre Probleme zu l&ouml;sen. Schlie&szlig;lich entdeckte er sie, zusammen mit seinem Kollegen James Campbell. Die Kernbotschaft dieser wirkungsvollen Methode lautet: &quot;Wahl statt Ver&auml;nderung&quot;. Choice versus change.&nbsp;</p>
<p>Zwischen beidem gibt es einen kleinen, aber bedeutsamen Unterschied.</p>
<ul>
<li>im Ver&auml;nderungssystem lautet der Grundsatz: <br />
		<strong>Das muss sich &auml;ndern, sonst bin ich ungl&uuml;cklich.</strong></li>
<li>im Wahlsystem lautet der Grundsatz: <br />
		<strong>Ich bin daf&uuml;r verantwortlich, meine Gedanken, Gef&uuml;hle und Handlungen so zu w&auml;hlen, dass ich trotz der Gegebenheiten gl&uuml;cklich bin.</strong></li>
</ul>
<p>Quelle: Eva Wlodarek, Tango vitale. Von Schicksalsschl&auml;gen und anderen gl&uuml;cklichen Umst&auml;nden. S. 127/128 (Campus 2012)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Ver&auml;nderungssystem lasse ich andere Menschen oder die Umst&auml;nde &uuml;ber mich bestimmen.</p>
<p>Im Wahlsystem f&uuml;hre ich Regie &uuml;ber mein Leben. Nicht, dass dies immer einfach w&auml;re, aber es ist m&ouml;glich.</p>
<p>Die Willigen finden Wege, die Unwilligen Ausreden.</p>
<p>In diesem Sinne &#8211; einen sch&ouml;nen Start in die Woche w&uuml;nscht Ihnen und Euch</p>
<p>Monika Scheddin</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Völlig verrückt</title>
		<link>http://www.scheddin.com/blog/?p=342</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 11:51:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Scheddin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[verrückt]]></category>
		<category><![CDATA[wunderlicher Mann]]></category>

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		<description><![CDATA[
V&#246;llig verr&#252;ckt 
In einem M&#252;nchner Park zwischen Odeonsplatz und dem Englischen Garten sitzt regelm&#228;&#223;ig ein wunderlicher Mann auf einer Parkbank, der mit Eifer und voller Konzentration an einem Fahrradst&#228;nder aus Stahl mit einem ganz gew&#246;hnlichen Taschenmesser schnitzt. Obwohl er seit Wochen und Monaten stundenlang an diesem &#8222;Projekt&#8220; arbeitet, ist kein Fortschritt zu beobachten. Nat&#252;rlich nicht. [...]]]></description>
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<p><![endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right:99.55pt"><i style="mso-bidi-font-style:<br />
normal"><span style="font-family:Calibri">V&ouml;llig verr&uuml;ckt </span></i></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right:99.55pt;text-align:justify"><span style="font-family:Calibri">In einem M&uuml;nchner Park zwischen Odeonsplatz und dem Englischen Garten sitzt regelm&auml;&szlig;ig ein wunderlicher Mann auf einer Parkbank, der mit Eifer und voller Konzentration an einem Fahrradst&auml;nder aus Stahl mit einem ganz gew&ouml;hnlichen Taschenmesser schnitzt. Obwohl er seit Wochen und Monaten stundenlang an diesem &bdquo;Projekt&ldquo; arbeitet, ist kein Fortschritt zu beobachten. Nat&uuml;rlich nicht. <span style="mso-tab-count:1">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span><br />
	&bdquo;V&ouml;llig verr&uuml;ckt&ldquo;, sch&uuml;ttelt ein &auml;lterer Herr seinen Kopf. &bdquo;Oh je&ldquo;, seufzt eine Dame voller Mitleid. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right:99.55pt;text-align:justify"><span style="font-family:Calibri">Der wunderliche Mann indes scheint ganz zufrieden. Er leistet etwas. Wenn auch nur in seiner Vorstellungswelt. Macht aber nichts. Denn jeder Mensch definiert Erfolg anders. Ein hoffnungsloser Fall. Wirklich?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right:99.55pt;text-align:justify"><span style="font-family:Calibri">Jetzt, kurz vor Weihnachten ist etwas passiert: Der Mann hat einen <u style="text-underline:#999999">zweiten</u> Fahrradst&auml;nder dabei. &bdquo;Er expandiert!&ldquo; denke ich und freue mich wie eine Schneek&ouml;nigin. Die sch&ouml;nsten Weihnachtswunder finden direkt vor unserer Nase statt!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right:99.55pt"><span style="font-family:Calibri">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right:99.55pt"><span style="font-family:Calibri">Ich w&uuml;nsche Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und ein grandioses Jahr 2012!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right:99.55pt"><span style="font-family:Calibri">Gesundheit, Gl&uuml;ck, gute Ideen, ganz viele sch&ouml;ne Momente und genug Geld f&uuml;r alles, was wichtig ist. Ach ja: und dass Sie es sich hier und g&ouml;nnen, herrlich verr&uuml;ckt zu sein. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right: 99.55pt;"><span style="font-family: Calibri;">Ihre und Eure Monika Scheddin</span></p>
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		<title>Dem einen sein Freud …</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 12:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Scheddin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hier und jetzt; Laubbläser]]></category>

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		<description><![CDATA[
Noch liegt leichter Nebel &#252;ber der Landschaft. Langsam verschafft sich die Sonne mehr und mehr Gewicht &#8211; es wird w&#228;rmer und wohlig. Die Luft ist klar und rein. Es riecht nach Herbst. Die V&#246;gel zwitschern, Hunde werden Gassi gef&#252;hrt, Eichh&#246;rnchen sammeln eifrig ihren Wintervorrat. Ich jogge durch den Park und begl&#252;ckw&#252;nsche mich zu meiner Freiberuflichkeit.
Inmitten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><a href="http://www.scheddin.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/Divenkalender_2012_26.jpg"><img alt="" class="alignleft size-thumbnail wp-image-338" height="150" src="http://www.scheddin.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/Divenkalender_2012_26-150x150.jpg" title="Baum im Herbst" width="150" /></a></p>
<p class="MsoNormal">Noch liegt leichter Nebel &uuml;ber der Landschaft. Langsam verschafft sich die Sonne mehr und mehr Gewicht &ndash; es wird w&auml;rmer und wohlig. Die Luft ist klar und rein. Es riecht nach Herbst. Die V&ouml;gel zwitschern, Hunde werden Gassi gef&uuml;hrt, Eichh&ouml;rnchen sammeln eifrig ihren Wintervorrat. Ich jogge durch den Park und begl&uuml;ckw&uuml;nsche mich zu meiner Freiberuflichkeit.</p>
<p class="MsoNormal">Inmitten dieser Idylle gef&auml;llt es einem Hausmeister <span style="mso-spacerun:yes">&nbsp;</span>seinen Laubbl&auml;ser anzuschmei&szlig;en, um unter l&auml;rmendem Get&ouml;se einzelne Bl&auml;tter mit Kraft zu verfolgen und auf Nimmerwiedersehen zu verpusten. Minuten &uuml;ber Minuten vergehen und langsam riecht man auch des Laubbl&auml;sers Abgase. Des L&auml;ufers Lungen werden zum Raucher. Ein ganzer Stadtteil wird gequ&auml;lt, weil es einem Menschen gef&auml;llt.</p>
<p class="MsoNormal">So viele Menschen reisen in Kl&ouml;ster, um sich zu &uuml;ben, ganz im Hier und Jetzt zu leben.</p>
<p class="MsoNormal">Und manchmal denke ich, ob man dieses nicht hier und heute nutzen k&ouml;nnte. Wie w&auml;re es, genau jetzt im Hier und Jetzt zu leben und sich f&uuml;r eine Stunde pro Woche in eine Liste einzutragen und freiwillig auf altmodische Art und Weise die Bl&auml;tter weg zu harken? Ich w&auml;re dabei!</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Einen sch&ouml;nen Herbst w&uuml;nscht Ihnen und Euch</p>
<p class="MsoNormal">Monika Scheddin</p>
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		<title>Eine Handbreit neben der Gewohnheit</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 08:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Scheddin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Fundbüro]]></category>
		<category><![CDATA[Gewohnheit]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>

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		<description><![CDATA[&#34;Eine Handbreit neben der Gewohnheit&#160; w&#228;chst das Gl&#252;ck&#34;. Diesen sch&#246;nen Satz formulierte mein Kollege Gunter K&#246;nig.
Gewohnheiten sind wichtig, denn sie geben uns Sicherheit.
Aber Gl&#252;ck empfinden wir beim Besonderen. Bei dem, was nicht allt&#228;glich ist.
Was k&#246;nntest Du diese Woche daf&#252;r tun?
Den Tag mit einer Runde im Freibad beginnen? Eine Xing-Gruppe gr&#252;nden? Afrikanisch essen gehen? Einen Tanzkurs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Eine Handbreit neben der Gewohnheit&nbsp; w&auml;chst das Gl&uuml;ck&quot;. Diesen sch&ouml;nen Satz formulierte mein Kollege Gunter K&ouml;nig.</p>
<p>Gewohnheiten sind wichtig, denn sie geben uns Sicherheit.</p>
<p>Aber Gl&uuml;ck empfinden wir beim Besonderen. Bei dem, was nicht allt&auml;glich ist.</p>
<p>Was k&ouml;nntest Du diese Woche daf&uuml;r tun?</p>
<p>Den Tag mit einer Runde im Freibad beginnen? Eine Xing-Gruppe gr&uuml;nden? Afrikanisch essen gehen? Einen Tanzkurs buchen?</p>
<p>Ich denke, Dir fallen noch viel bessere Beispiele ein.</p>
<p>Good luck w&uuml;nscht</p>
<p>Monika Scheddin</p>
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