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wie du deinen Weg eleganter gehen kannst

 

Viel eleganter wird dein Weg, wenn du Menschen fragst, die den Weg schon gegangen sind

 

Am Samstag fand der Visionboard Workshop statt und es war herrlich! Ich freue mich, dass viele regelmäßig (jährlich oder alle paar Jahre) ihr Visionboard gestalten und wenn es heißt: „ich habe mir mein letztes Visionboard angeschaut und bin perplex, wieviel davon wahrgeworden ist.“

 

 

 

 

Ein Visionboard ist viel mehr als eine Collage. Der intuitive Prozess zeigt uns deutlich, wo es uns hinzieht. Der Austausch mit den anderen TeilnehmerInnen ist von unschätzbarem Wert. Und, klar, auch ich als Coach gebe Impulse und suche hier und da nach einem passenden Bild. 

 

 

Wie komme ich an ein bestimmtes Erfahrungswissen? Natürlich kann ich mir Schritt für Schritt alles mühsam selbst erarbeiten. Doch viel eleganter wird der Weg, wenn man genau die Menschen fragt, die den Weg schon gegangen sind. Die bereits da sind, wo man selbst noch hinwill. Ich frage auch gerne Menschen, die komplett anders ticken als ich, um ihre Meinung und ihre Ideen.

 

In seinem Buch „Durchstarten zum Traumjob“ empfahl Autor Richard Nelson Bolles seinen Lesern, die Menschen mit kostbarem Erfahrungsschatz zum Mittagessen einzuladen und ihnen in dieser Zeit Fragen zu stellen.

Gleich zwei Mal wurde ich auf die von ihm vorgeschlagene Art und Weise angeschrieben. Einmal habe ich abgelehnt, einmal zugesagt.

 

Warum ich zusagte

Ein Student schrieb mir eine sehr höfliche, konkrete Email.

 

„Liebe Frau Scheddin, mit großer Freude habe ich Ihr Networkingbuch gelesen. Ein tolles Buch! Gerade habe ich nachgezählt: mit 14 Post-its habe ich interessante Stellen markiert. Daher weiß ich, dass ich von Ihnen viel lernen kann. In Kürze schließe ich mein Studium ab und suche mir meine erste Stelle. Ich hätte Fragen an Sie. Ich weiß, Ihre Zeit ist kostbar und Sie werden sich nicht mit jedem Leser austauschen können. Aber Sie werden sich vermutlich Zeit nehmen zum Mittagessen. Hoffe ich zumindest. Was halten Sie davon, wenn ich Sie zum Mittagessen einlade und Ihnen in dieser Zeit meine Fragen stelle.“

 

Er hatte auch eine charmante Idee für ein Restaurant. Er hatte recherchiert, wo sich mein Büro befand und ganz in der Nähe ein wirklich nettes Lokal herausgesucht, das ich noch nicht kannte. Außerdem machte er drei konkrete Terminvorschläge.   

Eines der Daten passte gut und ich sagte schnell zu.

Er schrieb freundlich und motivierend, hatte sich Mühe gegeben und mich auf sehr sympathische Art und Weise um meine Zeit gebeten.

 

 

Warum ich der anderen Person absagte

Weil ihre Mail eher eine Forderung als eine Bitte war. Weil es anstrengend war mit ihr. Sie hatte sich nicht die Mühe gemacht, mein Buch zu lesen und bat mich um einen Online-Kaffee-Termin. „Bitte lassen Sie mich wissen, wann es Ihnen passt!“

Nichts davon wirkte attraktiv auf mich.

 

 

Selbst gebe ich mir auch regelmäßig Mühe, um spannende Menschen kennenzulernen.

Gehe auf ihre Veranstaltungen, kaufe ihre Bücher und lese sie. Rezensiere die Bücher. Buche vielleicht ein Einzelcoaching oder engagiere sie für meine Veranstaltungen.

 

Vor einigen Jahren habe ich mich selbst zum Geburtstag beschenkt, indem ich eine inspirierende Person zum Mittagessen eingeladen habe. "Das macht sie niemals", unkte eine Kollegin, die diese Person gut kannte. Doch, machte sie und es wurde ein grandioser Austausch.  

 

 

In dem Buch „Hell Yeah or No“ von Derek Sievers, beschreibt der Autor, wie er sich als angehender Student am Berklee College of Music einschreiben wollte. Da trifft er auf einen Mann, der ihm anbietet, zwei Jahre Theorie und Arrangement in nur wenigen Stunden beizubringen. Das würde ihm sein Studium extrem verkürzen und er könnte damit richtig viel Geld sparen.

„Komm morgen früh um 09.00 Uhr zu mir ins Studio. Es kostet dich nichts.“

 

Derek Sievers stand am nächsten Morgen um 09.00 Uhr vor dem Haus des Mannes. Dieser, es handelte sich um Kimo Williams (Komponist, Gitarrist und Musikprofessor), hatte zunächst keine Ahnung, was Sievers von ihm wollte. „Ich begegne ständig irgendwelchen Kids, die mir sagen, dass sie großartige Musiker werden wollen. Denen sage ich dann, dass ich ihnen dabei helfen kann und dass sie um 9 Uhr morgens bei mir im Studio antreten sollen, wenn sie es ernst meinen. Das macht aber niemand“.

Nun, Derek Sievers machte es und Kimo Williams konnte sein Versprechen ebenfalls einlösen.

 

Genau das ist auch meine Erfahrung: Führungskräfte bieten ihren Support an, doch niemand meldet sich. SpeakerInnen bieten im Vortrag an, Fragen anschließend per Mail zu beantworten – doch kaum jemand hat Fragen.

 

Menschen helfen gerne. Auch ich. Doch wenn ich das Gefühl habe, ich nehme das Anliegen ernster als mein Gegenüber, dann ist „Nein“ die Antwort. Ich will spüren, dass du es mehr willst als ich.  

 

 

Apropos wollen … Lass dich von der Stimmung im Land nicht davon abhalten, dein bestes Leben zu leben. Einen Grundstein dafür kannst du in diesem Online-Workshop legen: 

 

Samstag, 21.2.2026, online - live

Neuanfang! Zeit für Veränderung

Ein Tagesseminar für Klarheit, Mut und neue Ausrichtung

Alles Infos und Anmeldung hier 

 

Eine schöne Woche wünscht dir und euch

von Herzen

 

Monika Scheddin 

 

 

 

 

 

 

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